Marktbrunch

Brunch für alle

Naturmarkt am 4. Juni. – Treffpunkt in Tharandt

Einheitsfrühstück beim Tharandter Stadtfest 2014

Einheitsfrühstück beim Tharandter Stadtfest 2014

Wir laden ein zu einem Marktbrunch: Am Sonnabend, dem 4. Juni ab 10 Uhr auf dem Naturmarkt in Tharandt. Regionale Köstlichkeiten können diesmal gemütlich direkt auf dem Naturmarkt verspeist werden. Tische und Bänke stellen wir. Teller, Tasse und Besteck sollte jede(r) jeder selbst mitbringen. Neben der Begegnung mit den Marktgästen und Stammanbietern bereichern an diesem Samstag die
Keramikwerkstatt Reichstädt mit Grit Bormann und Elisabeth Richter, Blumen- und Bauernkränze von Anne Maria Zenker und ein Kaffee aus der Rösterei Miss Brown den Naturmarkt Tharandt.

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Wiesenblumen für Tharandt

Vor gut einem Jahr wurde das Deutsche Haus in Tharandt abgerissen. Es entstand eine Brachfläche im Zentrum von Tharandt. Bis zur Wiederbebauung ist es noch ein langer Weg.

Deshalb haben wir zeitgleich mit dem Abriss der Stadtverwaltung und den Räten den Vorschlag für eine Zwischennutzung als Blühfläche gemacht. Diese ist nun gerade im Entstehen. Einen Teil der Fläche hat schon der Bauhof der Stadt Tharandt bearbeitet. Den anderen Teil organisieren wir vom Umweltbildungshaus mit Freiwilligen aus Tharandt.

Blühflächen in Ortschaften sinbei der Arbeitd wichtig geworden, da Hummeln, Bienen und Schmetterlinge in der Landwirtschaft nur noch wenig Nahrung finden. Doch bis die Killer (z.B. Glyphosat) der Artenvielfalt aus der Welt geschaffen sind, wird leider noch einige Zeit vergehen.  Wir arbeiten mit dem Netzwerk Blühende Landschaft zusammen. Wer in seiner Stadt oder Gemeinde Blühprojekte verwirklichen will, kann von uns mit Informationen, Vorträgen u. a unterstützt werden. Weiterlesen →

Salamander

Unser Programm in Papierformat

Faltblatt 2016Auf johannishöhe.de ist ist unser Veranstaltungsprogramm ein Kontinuum. Immer wenn eine Veranstaltung feststeht, wird sie in die Liste aufgenommen. Wenn das Jahresprogramm dann „rund“ ist, lassen wir das Faltblatt drucken. Ende Februar haben wir unser gedrucktes Programm an Interessierte und Auslagestellen verschickt.

Warum drucken wir es dann noch auf Papier? Zum einen hat es eine gestalterische Komponente, die uns im Internet so nicht gegeben ist. In diesem Jahr hat Jens den Feuersalamander als Titelbild gewählt. Es ist der Lurch des Jahres 2016. Einige Feuersalamander leben in unserer Umgebung. Sie erfreuen uns hin und wieder, wenn wir sie an einem regnerischen Tag treffen.

Aber es gibt noch mehr Gründe für ein materielles Programmblatt. Es ist einfach auch das Anfassbare, was mit dem Faltblatt Wirklichkeit wird. Mit der gedruckten Version erhält man auch schnell einen Überblick, welche Veranstaltungen auf der Johannishöhe stattfinden. Übrigens: Wer 2017 ein Programm in gedruckter Form geschickt bekommen will, schickt uns einfach eine E-Mail. Auch wer Faltblätter für uns auslegen würde, kann welche bekommen.

Hier gibt es das Programm als pdf-Datei (219 kB).

Wir lassen unseren Flyer in der Umweltdruckerei Hannover drucken. Sie bietet einige ökologischer Vorteile: Weiterlesen →

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Viel Kraft im neuen Jahr

Liebe Freunde der Johannishöhe,

wir wünschen euch einen kraftvollen Start ins neue Jahr.

2015 war bei uns bis zum Schluss mit Aktivitäten angefüllt  Am 11.12. 15 haben wir in einer kleinen, feinen Pflanzaktion von 800 Krokussen in Tharandt die Regionalgruppe Sachsen des Netzwerkes Blühende Landschaft gegründet. Das lag mir schon lange am Herzen. Gemeinsam mit den Tharandter Vorschulkindern haben etwas 15 Gründungsmitglieder die 800 Krokusse in den Boden gebracht.

Wir bauen gerade am neuen Seminarprogramm. Die meisten Seminare stehen schon auf der Veranstaltungsseite. Wir freuen uns über Rückmeldungen und natürlich auch über Anmeldungen.

Bitte nicht vergessen: Am 16. Januar 2016 gibt es wieder die bewährte Demo für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Berlin. Wir sehen uns dort hoffentlich.

 

andreas Zöllner

„Die Brise der Morgendämmerung“ – Adventskonzert

Am 15.12. laden wir euch ein zu unserem Beitrag zum Tharandter Kalendertürchen. Es öffnet um 16 Uhr.

16.30 spielt und singt Andreas Zöllner. „Ich mache mich auf den Weg, gehe allein zu Fuß von Ort zu Ort, verlasse die sichere Wärme, setze mich der Kälte aus und unbekannten Menschen und Orten.
Sie machen auf, öffnen ihr Haus und ihr Herz, um den wandernden Musiker einzulassen. So wird Weihnachten.“

Dann ist noch Zeit für Gespräche, gemeinsames Singen oder …

Eine kurze Botschaft, dass ihr kommt, hilft uns bei der Vorbereitung. Aber auch ohne diese und ganz spontan könnt ihr gern dabei sein.

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Naturmarktfest am 3. Oktober

Unser Naturmarkt feiert am 3. Oktober wieder das Naturmarktfest.

Auf der Naturmarktbühne gibt es um 11.30 Uhr ein musikalisches Programm mit dem dem Musikclown Gabriel.

Um 14 Uhr trommeln die Trommler_innen der Kuppelhalle Tharandt.

Natürlich werden auch diesmal die bewährten Angebote dabei sein, Wildspezialitäten Auerbach aus Brand-Erbisdorf,  Bioangebot von Backhaus Lorenz, Forellen von der Forellenzucht Tharandt und noch einige andere mehr.

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Urinale – jetzt auf Glyphosat testen

Am Samstag, den 12.9.15 kam die bundesweite Urinale zum Hoffest der solidarischen Landwirtschaftsinitiative „meinHofdeinHof“ in Radebeul. Urinale – Becken zum Pinkeln? Nein, diesmal ist es eine neue Aktionsform, das „piss-in“, gegen die Neuzulassung von Glyphosat, der Wirkstoff von Round up. Denn beim Essen von Brötchen vom Bäcker an der Ecke könnte es passieren, dass wir dabei auch Glyphosat zu uns nehmen.

Als Mitglied von Meine Landwirtschaft Sachsen habe das „Piss in“ auf dem Hoffest betreut und mit vielen Menschen über Glyphosat, round up, die breite Anwendung von Round up und auch über gentechnisch herbizidresistente Pflanzen gesprochen. Ich habe Urinprobensets von der Kampagne „Ackergifte – Nein danke“ an Interessierte verteilt. Zu Hause werden sie nach allen Reglen der Kunst befüllt.

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Salatvielfalt von der Johannishöhe

SchülerInnen der „Topas“-Gruppe von der Grundschule Grumbach haben im Frühjahr diesen Jahres 24 verschiedene Salatsorten ausgesät – jedes Kind eine Sorte: Marthe, Goldforelle, bunte Forelle, Maidivi, Trianon…
Nach anfänglichen Schwierigkeiten – manche Samen gingen nicht auf, manche Salate sind gleich geschossen – wuchsen die Salate, nachdem sie von den Kindern ins Hochbeet gepflanzt worden waren, prächtig.
Jedes Kind hat ein kleines Tagebuch für seine Salate anglegt. Schon bei der Aussaat konnten die Kinder die Unterschiede zwischen den Salaten sehen: kleine Samen, größere, dunkle oder helle. Aber bei der Ernte zeigte es sich noch einmal sehr deutlich: Die einen Salate waren Frühlingssalate und begannen gerade nach oben zu wachsen – wir hätten sie schon eine Woche eher essen sollen; aber da waren alle Kinder im Schullandheim. Die anderen Salate waren hatten rot gesprenkelte oder feste Blätter; die einen wuchsen als Kopf die nächsten wieder wie ein Oval nach oben.
Zum Abschlussfest der Topase wurden viele der Salate geerntet. Einige lassen wir jetzt über den Sommer stehen, um am Ende den Kreis zu schließen und die Samen zu ernten.

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Vielfalt zum Beobachten

Dieses Jahr ist mein persönliches Jahr der Artenvielfalt. Vor gut drei Wochen habe ich bei einer Fahrradtour nach Pohrsdorf sechs junge Füchse an ihrem Bau gesehen. Das war ein wunderbares Erlebnis. Gut zehn Tage später komme ich abends vom Verwaltungsausschuss und sehe wie ein großer Vogel vor mir in die Bäume fliegt. Mit etwas Licht schaue ich genau hin und traue meinen Augen nicht: Eine Schleiereule; die erwarte ich schon seit vielen Jahren. Und zu guter letzt haben wir hier in den letzten drei Wochen vier überwinterte Igel bei uns ausgewildert.

Wenn wir zum Tag der Artenvielfalt am Sonntag einladen, wird man nicht ganz so spektakuläre Funde machen. Doch die Überraschungen liegen am Wegesrand. Letztes Jahr haben wir sogar zwei Ohren aus dem Getreidefeld „rausgucken“ sehen.

Am Sonntag ab 10 Uhr gehen kleine Gruppen auf Exkursion und werden Pflanzen bestimmen und nach Tierspuren suchen. Alle Ergebnisse werden über ein Computerprogramm zusammmengestellt. Damit beteiligen wir uns am GEO-Tag der Artenvielfalt 2015. Ich bin schon ganz gespannt.