7. Sächsischer Bauern- und Imkertag am 20. November in Börtewitz

Auch in diesem Jahr organisieren wir im Rahmen unserer Arbeit beim Aktionsbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen den Sächsischen Bauern- und Imkertag.
Die Zusammenhänge zwischen der Anwendung der Agro-Gentechnik und den derzeitigen Entwicklungen in der Landwirtschaft – massiver Pestizideinsatz, industrielle Tierhaltung, billige Nahrungsmittel – sind systembestimmend. Deshalb haben wir den Sächsischen Bauern- und Imkertag auf die drängenden Fragen der landwirtschaftlichen Praxis ausgeweitet.
Der 7. Sächsische Bauern- und Imkertag findet am Mittwoch, dem 20.11.2013 (Buß- und Bettag) als eine Tagung des Aktionsbündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Sachsen statt.
Unter der Überschrift „Moderne Landwirtschaft: Irrwege und Auswege“ bietet der Bauern- und Imkertag im Jahr 2013 erneut die Möglichkeit, sich zu informieren, das Neueste aus Politik und Wissenschaft sowie über Zivilcourage zu erfahren, zu diskutieren und gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Standpunkte zu erarbeiten.

PROGRAMM des 7. Sächsischer Bauern- und Imkertag am 20. November in der Kulturscheune Börtewitz

Weizenaussaat mit den Topasen

Auf 250m² wächst nun Sommerweizen in unserem Garten, ausgesät von den Schülern der Stammgruppe „Topas“ der Evangelischen Grundschule in Grumbach.

Es war ein wolkenverhangener Morgen, als die Topase unseren Berg erklommen. Regen war angesagt. Aber es war jetzt höchste Zeit, nach dem langen Winter den Weizen in den Boden zu bringen.

Den Boden des Ackerstreifens hatten wir schon vorbereitet. Zunächst wurden mit den Kindern die großen Steine vom Feld gesammelt. So machten sie sich mit dem Bodenstück erstmal bekannt. Der zweite Schritt war das Trockenüben des Säens: jeder hatte ein Basecap oder eine Schale in der Hand, welche später mit Saatgut gefüllt wurde. Von dort sollen die Körner auf das Feld geworfen werden und zwar so, dass die Körner möglichst gleichmäßig verteilt sind und nicht auf einem Fleck liegen.

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Der Frühling ist da! Einladung zur Singvogelexkursion am 19. April

Das WAR der März – eisig und mit so viel Schnee – jede Woche konnten wir nicht glauben, dass es so noch weitergeht. Mehrmals sind wir durch den Schnee gefahren, um Heu für die Ziegen und Schafe, welches wir im Herbst in Großopitz eingelagert hatten, zu holen. Trotz Schnee haben drei schöne Seminare stattgefunden.

Aber jetzt ist endlich auch hier der Frühling da! Die Vögel singen zwar schon seit zwei Wochen. Aber erst mit dem heutigen Regen werden auch die großen weißen Flächen oberhalb der Johannishöhe verschwinden.

Am 19.4.13 um 17 Uhr laden wir gemeinsam mit Jana Zschille, Diplom-Biologin an der Tharandter Forstzoologie, zu einer Familien-Singvogelexkursion an die Tharandter Hänge ein. Wir wollen wissen, welche Vögel es in unseren Wäldern gibt. Weiterlesen →

Das gedruckte Seminarprogramm 2013 der Johannishöhe ist da

Endlich ist unser Seminarprogramm in der gedruckten Version da.
Das Programm haben wir in der Umweltdruckerei mit 70 Prozent ökologischen Druckfarben drucken lassen.
Jetzt tragen wir die Faltblätter auf unsere Höhe, da der Schnee, der in der letzten Woche gefallen ist, die Wege noch gut bedeckt hält. In den nächsten Tagen werden wir es dennoch verschicken.
Wer ein Faltblatt im Papierformat zugeschickt bekommen möchte, der schickt uns bitte eine E-Mail oder hinterlässt seine Adresse auf dem Anrufbeantworter.

Wir freuen uns auch über Eure Rückmeldungen zu unserem diesjährigen Programm.
Hier findet ihr das Faltblatt zum Runterladen.
Die immer aktuelle Version des Seminarprogramms  auf der Johannishöhe gibt’s hier auf der Webseite.

Auch wir haben Agrarindustrie satt

Letzten Samstag, am 19. Januar 2013, waren Franka, Jens und ich zur großen Landwirtschaftsdemo „Wir haben es satt“ in Berlin.
Es war ein buntes Treiben von vielen verschiedenen Menschen: Die Imker waren dieses Jahr die „Speerspitze“. So lief auch Franka ganz vorn mit. Im großen Zug kamen wir so richtig erst mit der Leguminosenkönigin in Fahrt. Die Leguminosenfrauen waren nicht zu beneiden. Sie saßen und standen auf dem Hänger eines Schleppers und der kalte Ostwind blies ihnen noch mehr als uns ins Gesicht. Dann wieder sind wir mit der Sambaband des Tierschutzbundes mitgelaufen. Am Rande haben wir Jürgen und Jürgen von der Saatgutkampagne und dem Ulenkrug getroffen. Überhaupt haben wir echt viele Leute getroffen. So auch Sinai, eine unserer ehemaligen FöJ-lerinnen.

Anlass für diese Demonstration ist die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik in der EU. Das bedeutet, dass der größte Haushaltsposten der EU neu sortiert wird. Konkret: Wer bekommt in den nächsten 6 Jahren das Geld? Weiterlesen →