Zum Stadtfest (2): E-Mobile elektrisieren Tharandt

Elektromobile zum Anfassen und Erleben.

Am 4. Oktober werden von 16-19 Uhr auf dem Naturmarkt- Parkplatz Elektromobile der älteren und neueren Art zu erleben sein. Die
engagierten E-Mobilisten beantworten gerne Fragen und es wird sicher auch die eine oder andere Testfahrt möglich sein.
Für Kinder dreht sich in dieser Zeit auch das Rad auf dem Platz.

Fledermäuse, Esskultur und Bauwoche – das Herbstprogramm auf der Johannishöhe

Im Herbst haben wir noch einige schöne Seminare und kleine Events auf der Johannishöhe für euch geplant. Zur Erntezeit geht es dabei natürlich viel ums Essen.

Unser Herbstprogramm beginnt mit einer Fledermausexkursion am 6. September und dem Seminar zur Saatgutgewinnung am 7. September.

Neu hinzu gekommen ist ein philosophisches Seminar zum Verliebtsein und zur Liebe am 13./14. September.

Es schließen sich zwei Workshops zum guten Essen für Kinder und zur veganen Esskultur an. Vom 10. – 12. Oktober könnt ihr auf der Johannishöhe einen tieferen Blick in die Sphären der Selbstversorgung werfen.

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Helft Laubfrosch, Uhu, Feldhamster und Co.!

Helft Laubfrosch, Uhu, Feldhamster und Co.!

Sachsen ist von einem massiven Verlust von Pflanzen- und Tierarten betroffen. Rund 40 Prozent der Arten, die in Sachsen auf den Roten Listen geführt werden, gelten als „gefährdet“, „stark gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“.

Deswegen haben Naturschutzpraktiker aus Sachsen Maßnahmen zusammengetragen, um die Artenvielfalt in Sachsen zu bewahren. Entstanden ist dabei eine „Biodiversitätskonzeption für Sachsen“ mit über 800 konkreten Handlungsempfehlungen: Weiterlesen →

Auf zur Agrar-Demo am 5. Juli in Dresden!

Wir haben Agrarindustrie satt! Für gutes Essen und zukunftsfähige Landwirtschaft. In Sachsen.

VerbraucherInnen und ErzeugerInnen demonstrieren gemeinsam für eine umweltverträgliche, tierfreundliche und gerechte Landwirtschaft.

Die Demo beginnt am Bahnhof Dresden-Neustadt. Los geht es um 12.15 Uhr mit einer kurzen Anfangskundgebung, der Demozug startet um 12.45 Uhr. Es wird eine Fuß- und eine Traktorenroute geben, die getrennt voneinander über die Staatskanzlei zum Neumarkt ziehen, wo dann die Endkundgebung stattfindet. Vor der Demo und im Anschluss daran besteht außerdem die Möglichkeit, sich mit einem Infostand zu präsentieren, bzw. Infostände zu bestaunen.

Besonders freuen wir uns über Traktoren, die auf der Demo mitfahren!

Wer Fragen dazu hat, kann uns eine E-Mail schreiben oder mal bei uns anrufen.

UPDATE:  Die Demo war toll. Nach Polizeiangaben etwa 3000 Demonstrant/innen.  Und 20 Traktoren fuhren in einem großen Korso durch Dresden.

Rund 4000 neue Bewohnerinnen auf der Johannishöhe

Gestern hat Franka mit viel Anstrengung und auch einigen Stichen einen Bienenschwarm in Klingenberg bergen können. Nach einer Nacht Erholung konnten sie heute in ihr neues zu Hause umziehen. Der Schwarm wurde in unsere schon im letzten Jahr angefertigte Bienenschaubeute umgesiedelt. Es waren viele, viele Bienen, die als Traube an dem Deckel des Schwarmkastens und in ihm saßen. Wir waren alle voller Spannung, ob die Bienen in unsere Schaubeute hineinziehen wollen. Das taten sie dann auch.

Bieneneinlauf

Bieneneinlauf auf der Johannishöhe

Über 80 Bienenkisten-Imker ausgebildet

Vor drei Jahren haben wir Erhard Klein, den Entwickler der Bienenkiste, zum ersten Mal eingeladen. Das erste Jahr mußten wir das Seminar gleich nochmal wiederholen, soviel Interesse gab es an der Bienenkistenidee.

Inzwischen haben über 100 Menschen an den Bienen-Seminaren teilgenommen und über 80 davon imkern mit der Bienenkiste. Mit der Bienenkiste kann man gut einen Anfang in der Bienenhaltung wagen.  Ziel dieser Art von Bienenhaltung ist eine artgerechte bzw. wesensgemäße Bienenhaltung und ein relativ geringer Arbeitsaufwand für den, der die Bienen betreut. Als Anerkennung für die Arbeit läßt sich soviel Honig ernten, dass er für den Eigenbedarf reicht.

Es freut uns, dass wir mit diesem Seminar doch einige Menschen als „Jungimker“ ermutigen konnten. Macht weiter so.

Hier auch noch ein Link zu mellifera – der Bienenorganisation, die sich für eine wesensgemäße Bienenhaltung einsetzt und auch für gentechnik- und pestizidfreie Bienennahrung kämpft.

Die anderen Seiten, die es zu bearbeiten gilt, steht noch aus:

  • die Umwandlung von Rasenflächen in Blühende Wiesen,
  • Das Verbot von Neonikotinoiden – das sind eine Gruppe hochwirksamer Insektizide, die das Nervensystem der Insekten beeinflussen. Das sind nur zwei der vielen Unerträglichkeiten für die Bienen und Wildinsekten.

Deshalb kämpft mit uns für eine Landwirtschaft der Zukunft. Am 5. Juli 2014 in Dresden zur Demo „Wir haben es satt!“

Saatgut von der Johannishöhe

Seit Anfang März gibt es unser Saatgut, abgepackt in kleinen Tütchen, an verschiedenen Orten in Dresden und Tharandt zu erwerben. Das war ein ganzes Stück Arbeit bis wir an dieser Stelle waren:

Nach der Planung im Februar und dem Beginn der Jungpflanzenaufzucht im März beschränkte sich die Gartenarbeit 2013 bis Mitte April auf das Überprüfen der Schneehöhe bzw. des Bodenfrostes. Durch den lange kalten Boden und die Starkregen- und Kälteperiode Ende Mai kamen viele Gemüsesorten (z.B. Gurken, Kürbisse) nur langsam in die Gänge. Diese Verzögerung und ein feuchtkalter September erschwerten die Ausreife der Samen von einigen Sorten beträchtlich.

So ist man als Samengärtner besonders vom Wetter und dem richtigen Erntezeitpunkt abhängig.

Nach der Ernte folgte die Aufbereitung – viele Tage droschen, siebten und puhlten Hai An und ich die Sämereien – eine sehr meditative Arbeit!

Seit dem Jahreswechsel funktioniert unser Steigsichter. Mit diesem Saatgutreinigungsgerät kann bei den meisten Sorten eine größere Reinheit erreicht werden. Um die Qualität des Saatgutes  zu überprüfen, waren Keimtests nötig. Bei jeder Sorte muss eine bestimmte Mindestkeimfähigkeit erreicht werden – ansonsten darf sie nicht verkauft werden.

Ein Großteil der Sorten (~ 60) hat den Keimtest bestanden.

Milana hat die Etiketten entwickelt, für welche Jette und Eva die Bilder zeichneten. In den vergangenen zwei Wochen wurde das Saatgut in Tütchen abgefüllt. Nun wartet es auf den Verkauf in verschiedenen Läden.

*Franka*

Vom Korn zum Plätzchen. Wie die SchülerInnen der Gruppe „Topas“ Plätzchen von Anfang bis zum Ende selber machten.

Zuallererst mussten wir den Weizen natürlich aussäen…
Dazu sind wir auf die Johannishöhe gegangen. Dort mussten wir erstmal Steine vom Feld entfernen. Im Anschluss haben wir den Boden mit Harken gelockert, um endlich den Weizen säen zu können. Als Abschluss mussten wir mit einem Rechen den  Weizen mit lockerer Erde überdecken. Das haben wir an diesem ersten Tag bis Mittag geschafft.
Nach sieben Wochen…
sind wir wieder zu Johannishöhe gefahren und haben uns den Weizen angesehen. Er war nun gut 60 Zentimeter hoch, und wir waren erstaunt, als wir sahen, wie gleichmäßig wir gesät hatten.
Etwa zweieinhalb Monate später…
konnten wir den Weizen dann ernten. Das war nach den Sommerferien. Das war harte Arbeit. An diesem Tag war es besonders heiß und wir mussten den Weizen nahe am Boden mit Sicheln abschneiden. Aus den abgeschnittenen Büscheln haben wir Garben gebunden und diese zu Puppen aufgestellt.

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7. Sächsischer Bauern- und Imkertag am 20. November in Börtewitz

Auch in diesem Jahr organisieren wir im Rahmen unserer Arbeit beim Aktionsbündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen den Sächsischen Bauern- und Imkertag.
Die Zusammenhänge zwischen der Anwendung der Agro-Gentechnik und den derzeitigen Entwicklungen in der Landwirtschaft – massiver Pestizideinsatz, industrielle Tierhaltung, billige Nahrungsmittel – sind systembestimmend. Deshalb haben wir den Sächsischen Bauern- und Imkertag auf die drängenden Fragen der landwirtschaftlichen Praxis ausgeweitet.
Der 7. Sächsische Bauern- und Imkertag findet am Mittwoch, dem 20.11.2013 (Buß- und Bettag) als eine Tagung des Aktionsbündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Sachsen statt.
Unter der Überschrift „Moderne Landwirtschaft: Irrwege und Auswege“ bietet der Bauern- und Imkertag im Jahr 2013 erneut die Möglichkeit, sich zu informieren, das Neueste aus Politik und Wissenschaft sowie über Zivilcourage zu erfahren, zu diskutieren und gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Standpunkte zu erarbeiten.

PROGRAMM des 7. Sächsischer Bauern- und Imkertag am 20. November in der Kulturscheune Börtewitz