Saatgut von der Johannishöhe

Seit Anfang März gibt es unser Saatgut, abgepackt in kleinen Tütchen, an verschiedenen Orten in Dresden und Tharandt zu erwerben. Das war ein ganzes Stück Arbeit bis wir an dieser Stelle waren:

Nach der Planung im Februar und dem Beginn der Jungpflanzenaufzucht im März beschränkte sich die Gartenarbeit 2013 bis Mitte April auf das Überprüfen der Schneehöhe bzw. des Bodenfrostes. Durch den lange kalten Boden und die Starkregen- und Kälteperiode Ende Mai kamen viele Gemüsesorten (z.B. Gurken, Kürbisse) nur langsam in die Gänge. Diese Verzögerung und ein feuchtkalter September erschwerten die Ausreife der Samen von einigen Sorten beträchtlich.

So ist man als Samengärtner besonders vom Wetter und dem richtigen Erntezeitpunkt abhängig.

Nach der Ernte folgte die Aufbereitung – viele Tage droschen, siebten und puhlten Hai An und ich die Sämereien – eine sehr meditative Arbeit!

Seit dem Jahreswechsel funktioniert unser Steigsichter. Mit diesem Saatgutreinigungsgerät kann bei den meisten Sorten eine größere Reinheit erreicht werden. Um die Qualität des Saatgutes  zu überprüfen, waren Keimtests nötig. Bei jeder Sorte muss eine bestimmte Mindestkeimfähigkeit erreicht werden – ansonsten darf sie nicht verkauft werden.

Ein Großteil der Sorten (~ 60) hat den Keimtest bestanden.

Milana hat die Etiketten entwickelt, für welche Jette und Eva die Bilder zeichneten. In den vergangenen zwei Wochen wurde das Saatgut in Tütchen abgefüllt. Nun wartet es auf den Verkauf in verschiedenen Läden.

*Franka*

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